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Favoritin Paroubek und Lokalmatador Evers holen die Titel

Vom 11. - 13. März 2022 fanden die Aargauischen Senioren Meisterschaften in der Halle im Tenniscenter Zofingen statt. In den am stärksten besetzten Kategorien setzten sich Michelle Paroubek (R1, TC Brugg) und Phillip Evers (R3, TC Zofingen) durch. 

Als R1-Spielerin war Michelle Paroubek die nominell stärkste Spielerin des gesamten Turniers in Zofingen. Und diesen Vorschusslorbeeren wurde sie mehr als deutlich gerecht. Paroubek bezwang in ihrem ersten Spiel Bettina Ernst (R3, TC Buchs), die amtierende outdoor Aargauer Meisterin in der Kategorie 30+. Dies mit 6:2, 6:2. Im Endspiel liess sie dann einen weiteren deutlichen Sieg folgen im Duell zweier Schweizer Meisterinnen. Denn nicht nur Michelle Paroubek konnte sich am vergangenen Wochenende die Goldmedaille umhängen lassen (in der Kategorie 50+), sondern auch ihre Finalgegnerin Beatrice Baumgartner-Ziegler (in der Kategorie 55+). In diesem hochkarätigen Kräftemessen gewann Michelle Paroubek mit 6:2, 6:0 und kürte sich damit zur neuen Aargauer Meisterin bei den Seniorinnen. 

 

Evers beweist Nervenstärke

Bei den Männern setzte sich in der nominell stärksten Kategorie (35+ R1/R4) kein gesetzter Spieler, sondern der ungesetzte Lokalmatador Phillip Evers (R3, TC Zofingen) durch. Evers bewies bei seinem Sieg starke Nerven. Bereits in seinem Erstrundenspiel gegen Dominique Renggli (R3) musste er ins Champions Tie Break, wo er sich mit 10:6 durchsetzte. Dasselbe Szenario wiederholte sich im Final gegen Pascal Rennhard (R3, TC Rohrdorferberg). Und auch dort behielt Evers das bessere Ende für sich und siegte trotz verlorenem Startsatz mit 4:6, 7:5, 10:7. 

In der dritten offenen Seniorenkategorie dieser Meisterschaften gab es ebenfalls einen Überraschungssieger. Und zwar trägt der den Namen Peter Staub (R5). Er setzte sich in der Kategorie 55+ (R2/R5) durch, obwohl er sein Auftaktspiel gegen Hannes Aeberhard (R4) in zwei Sätzen verloren hatte. Staub durfte aber an Stelle von Aeberhard weiterspielen und setzte sich in den beiden darauffolgenden Partien gegen Martin Knecht (R5, TC Muri) und Georg Kasal (R5) souverän durch. 

 

Wengert und Steger überzeugen

In der Altersklasse 35+ (R5/R9) war der an Nummer zwei gesetzte Boris Wengert (R5, TC Entfelden) der stärkste Spieler. Er gewann drei seiner insgesamt vier Partie überlegen. Einzig im Halbfinal gegen Marco Sigg (R6, TC Buchs) musste er hart kämpfen, setzte sich aber mit 0:6, 7:6, 12:10 durch und gewann letztlich den Titel. In der Kategorie 30+ (R5/R9) der Frauen setzte sich mit Angela Steger (R5, TC Untersiggenthal) die Nummer eins der Setzliste durch. Sie wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und blieb ohne Satzverlust.

Ebenfalls einen Sieg des nominell stärksten Spielers gab es in der Altersklasse 45+ (R5/R9). Im grössten Tableau der gesamten Meisterschaften setzte sich Frank Fötschl (R5, TC Muhen) durch. Dies dank einem 6:2, 6:1 Sieg im Final über Stephan Schenk (R5, TC Zofingen). Bei den Seniorinnen 40+ (R5/R9) holte sich Carine Roumajon (R5) den Turniersieg. Sie schlug im Final die Turniernummer eins Janine Bär (R5, TC Rothrist) mit 4:6, 6:3, 10:5. 

 

Kostanschek bestätigt Favoritenrolle

Einen Favoritensieg gabs bei den Senioren 55+ (R6/R9). Dort setzte sich Darko Kostanschek (R6, TC Obersiggenthal) ohne Satzverlust durch. Bei den Frauen 50+ (R5/R9) gab es dagegen eine ungesetzte Siegerin. Und zwar durfte am Ende Gaby Obrist (R5) jubeln. Dies dank einem Finalsieg über die Turniernummer eins Cornelia Kasal (R5).

In den Doppel- und Mixedkategorien durften sich die folgenden Paarungen in die Siegerliste der diesjährigen kantonalen Meisterschaften eintragen lassen. Im Mixeddoppel gewannen Philipp Noever (R4, TC Buchs) und Maja Osterwalder-Dietiker (R6, TC Buchs). Im Frauendoppel schwangen Barbara Wälti (R2, TC Langenthal) und Beatrice Baumgartner-Ziegler (R3, TC Langenthal) obenaus. Und bei den Männern gewannen Marco Heimgartner (R3, TC Buchs) und Philipp Noever. 

 

Starke Besetzung

Besonders stark besetzt ist die Kategorie R1/R4 bei den Frauen. Dort wurden die Altersklassen 30+, 40+ und 50+ zusammengelegt. Angeführt wird die Setzliste von Michelle Paroubek (R1, TC Brugg), der nominell stärksten Spielerin des gesamten Turniers. Mit Beatrice Baumgartner-Ziegler (R3, TC Langenthal), Stefanie Kessler (R3, TC Zofingen) und Bettina Ernst (R3, TC Buchs) sind drei weitere R3-Spielerinnen im Tableau. 

In der stärksten Kategorie bei den Männern (35+ R1/R4) führt Marco Heimgartner (R3, TC Buchs) das Teilnehmerfeld an. Er ist einer von insgesamt vier R3-Spielern, die in dieser Konkurrenz teilnehmen. Da sind also spannende Partien garantiert. Die dritte offene Kategorie wird bei den Senioren 55+ ausgetragen. Dort ist Robert Vögtlin (R4, TC Obersiggenthal) auf dem Papier der stärkste Spieler. 

 

Zwölf Kategorien

Besonders beliebt sind in diesem Jahr die auf den Breitensport ausgelegten Kategorien der Männer. Die R5/R9, beziehungsweise R6/R9 Konkurrenzen in den verschiedenen Altersklassen können erfreulich hohe Teilnehmerzahlen verzeichnen. Bei den über 35- und über 55-Jährigen sind es 18 Spieler, in der Altersklasse 45+ sind es sogar 20. Dies ist die grösste Konkurrenz des gesamten Turniers. 

Ebenfalls erfreulich ist die Tatsache, dass gleich vier Konkurrenzen bei den Seniorinnen ausgetragen und dass auch alle Doppel- und Mixed Kategorien durchgeführt werden können. Insgesamt sind es 120 Spielerinnen und Spieler, die am kommenden Wochenende in Zofingen auflaufen werden und in zwölf verschiedenen Kategorien um die kantonalen Meistertitel bei den Seniorinnen und Senioren kämpfen. 

Wer erinnert sich noch? Die letzten ATSM fanden just am Wochenende vor dem ersten Lockdown im März 2020 in Zofingen statt. Nun freuen wir uns, Euch wieder hier begrüssen zu dürfen. 120 Spielerinnen und Spieler kämpfen in 12 Kategorien um Titelehren. Gespielt wird vom Freitagnachmittag, 12:00 Uhr bis Sonntagabend. Insgesamt werden an den drei Turniertagen über 90 Partien ausgetragen. (Text: Fabio Baranzini)

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